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Hygiene und Flüchtlinge

Aus gegebenen Anlass, möchten wir hier einige Information Rund um das Thema Hygiene und Flüchtlinge wiedergeben. Hier erhalten Sie Informationen zu Hygieneplänen nach § 36 Infektionsschutzgesetz sowie diverse Piktogramme zum Thema Hygiene.

Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber, Spätaussiedler, Flüchtlinge und Obdachlose sind durch das Zusammenleben und die Zusammenarbeit einer Vielzahl von Personen oft unterschiedlicher Kulturkreise von besonderer hygienisch-epidemiologischer Bedeutung.

Sie bedürfen deshalb großer Aufmerksamkeit, um das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Erziehung zu hygienischem Verhalten - besonders auch im Hinblick auf Infektionskrankheiten - zu sichern.

Übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern, ist Zweck des Infektionsschutzgesetzes. Das Gesetz setzt dabei in hohem Maße neben behördlichen Aufgaben und Zuständigkeiten auch auf die Eigenverantwortung der Träger und Leiter von Gemeinschaftsunterkünften sowie jedes Einzelnen.

Darüber hinaus ergeben sich aus dem Gesetz konkrete Verpflichtungen für Gemeinschaftsunterkünfte bzw. deren Verantwortliche, insbesondere aus § 36 (Vorschriften für Gemeinschaftsunterkünfte).

Nach § 36 Abs. 1 müssen Gemeinschaftsunterkünfte die innerbetrieblichen Verfahrensweisen zur Infektionshygiene in Hygieneplänen festlegen. Für die Erstellung der Pläne enthält das Gesetz keine Vorgaben, sondern überlässt dies weitgehend dem Ermessen der jeweiligen Einrichtung.

Empfohlen wird, auf eine weitgehende Standardisierung der Pläne hinzuwirken. Der vorliegende Muster-Plan soll hierbei Unterstützung geben. Es ist zu beachten, dass in einem Hygieneplan auch andere Bedingungen angesprochen werden sollten, die bewirken,

dass durch Gesundheitsförderung und Gesunderhaltung auch die nichtübertragbaren Erkrankungen für in der Gemeinschaftsunterkunft Wohnende und Personal ausgeschlossen werden.

Die aufgeführten Hygienemaßnahmen sind Beispielinhalte, die auf die Situation in der jeweiligen Einrichtung angepasst und durch einrichtungsspezifische Details und Festlegungen ergänzt werden müssen.

Zu berücksichtigen sind dabei auch eventuell vorhandene regionale Vorschriften bzw. Landesregelungen. Das trifft insbesondere für die Erstaufnahmeeinrichtungen zu, für die die Gemeinschaftsunterkunftsverordnungen der Länder i. d. R. nicht anzuwenden ist. Das hat seinen Grund darin, dass hier die Aufenthaltsdauer deutlich kürzer ist als in den Gemeinschaftsunterkünften der Kreise, Städte und Gemeinden.

In diesem Sinne trifft der Rahmenhygieneplan nur für die Gemeinschaftsunterkünfte für Erwachsene in den Kreisen, Städten und Gemeinden zu.

Rahmen-Hygieneplan gemäß § 36 Infektionsschutzgesetz für Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge, Asylbewerber, Spätaussiedler und Obdachlose
erarbeitet vom: Länder-Arbeitskreis zur Erstellung von Rahmenhygieneplänen nach §§ 23 und 36 IfSG - Stand Oktober 2015


 

In Erstaufnahmeeinrichtungen und entsprechenden Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge ist aufgrund hoher Belegung und hoher Fluktuation mit einer erhöhten Infektionsgefahr für die Bewohner zu rechnen. Für die Sanitäreinrichtungen besteht in der Regel ein besonderer Bedarf für Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen. Als Grundlage für die Reinigung und Desinfektion kann der für diese Einrichtungen nach § 36 Abs. 1 IfSG erstellte aktuelle Rahmenhygieneplan des Länderarbeitskreises dienen.




 

Schwimmbadhygiene:
Da Asylsuchende auch manchmal ein Schwimmbad besuchen, hat sich die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen Gedanken gemacht und Sicherheitshinweise zum sicheren Besuch eines Schwimmbades veröffentlicht.

Diese können Sie hier downloaden:




Trinkwasser:
Auf Anregung von Mitgliedsunternehmen hat der BDEW mit seinen zuständigen Gremien ein Faltblatt entwickelt, das die zu uns kommenden Menschen darüber informiert, dass sie unser Trinkwasser jederzeit bedenkenlos trinken können und welche Dinge nicht über die Toilette entsorgt werden sollen. Diese wichtigen Botschaften finden sich in dem Faltblatt auf Deutsch und in neun weiteren Sprachen. Trinkwasser ist gut als Erfrischungsgetränk und für die Zubereitung von Speisen. Auch Babynahrung kann mit Trinkwasser zubereitet werden. Täglich sollten Kinder und Erwachsene 1,5 bis 2 Liter Trinkwasser zu sich nehmen. Auch bei der Körperpflege, beim Wäsche waschen, Geschirr reinigen und putzen ist Trinkwasser unverzichtbar.

Dieses können Sie hier downloaden:





 

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Newsticker...

Vorträge zum 2. Schwimmbad-Hygienetag 2018

Liebe Teilnehmer...

Die Vorträge sind online und können hier heruntergeladen werden.

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Schwimmbadhygienetag 2018


Wasserfachtagung im Saarland

Die 6. Wasserfachtagung im Saarland findet am 11. Oktober 2018 in gewohnter Weise im bigEppel in Eppelborn statt.

Weitere Informationen hier...

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