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Dies ist der RSS Feed des Robert Koch-Instituts zum Thema Infektions- und Krankenhaushygiene.
  1. In einigen europäischen Ländern wurden bis zu 10 Jahre nach Herz­operation invasive Infektionen mit nicht-tuberkulösen Myko­bakterien festgestellt. Inzwischen wurden weltweit mehr als 100 invasive Myco­bacterium-chimaera-Infektionen registriert. In Deutschland wurden zwischen April 2015 und Oktober 2018 insgesamt 11 gesicherte Fälle an das Robert Koch-Institut übermittelt. Ursache für die Infektionen sind Temperatur­regulierungs­geräte (Heater Cooler Units), die während Herz­operationen verwendet wurden und mit dem Erreger verunreinigt waren. Die Übertragung erfolgte wahrscheinlich durch Aerosol­bildung.
  2. Hände­hygiene­maßnahmen gehören zu den wichtigsten Infektions­präventions­maßnahmen. Der von der Welt­gesundheits­organisation 2009 initiierte Inter­nationale Tag der Hände­hygiene soll alljährlich die Aufmerk­samkeit des medizinischen Personals auf die Hände­hygiene lenken. Das Datum 5.5. symbolisiert die fünf Finger jeder Hand.
  3. Der Einsatz von Computern und Geräten, die per Touchscreen bedient werden, ist in Einrichtungen des Gesundheitswesens auch in der patientennahen Umgebung Alltag. Da Tastaturen und Touchscreens Flächen darstellen, die oft mit der Hand berührt werden, stellen sie eine mögliche Route zur Transmission von Erregern dar und sollten daher im Hygieneplan berücksichtigt werden.
  4. Eine Operation (OP) ist gemäß KRINKO-Definition von 2018 eine diagnostische und / oder therapeutische Maßnahme, die mit Durchtrennung der Haut bzw. Schleimhaut und ggf. tieferer Gewebeschichten einschließlich knöcherner Strukturen einhergeht – unter Ausschluss von Injektionen und Punktionen [1]. Im Rahmen der o.g. Empfehlung werden Operationen mit "normalem Infektionsrisiko" und solche mit geringerem Infektionsrisiko gemäß nachstehenden Kriterien unterschieden.
  5. Beim Einsatz von medizinischen Einmalhandschuhen überschneiden sich Aspekte der Infektionshygiene und des Arbeitsschutzes.
  6. Die Übertragung von Erregern mit speziellen Eigen­schaften wie multi­re­sis­tente Erreger oder Sporen­bildner ist ins­be­son­dere in Risiko­be­reichen wie z.B. Intensiv­stationen von beson­derer Rele­vanz. Die kon­se­quente Um­setzung von Hygiene­maß­nahmen trägt zur Ein­dämmung bei.
  7. Treffen der Netzwerk-Moderatoren
  8. Emp­feh­lungen zur Er­fas­sung und Be­wer­tung noso­ko­mialer In­fek­tio­nen und Er­re­gern mit spe­ziellen Eigen­schaf­ten. Diese sind ge­mein­sam mit dem Aus­bruchs­management ele­men­tar für die In­fek­tions­prä­vention.
  9. Maß­nah­men für spezielle Patienten­gruppen wie z.B. Früh­ge­borene oder Immun­suppri­mierte sind hier zu finden.
  10. Wie KRINKO-Emp­feh­lungen ent­stehen und kate­go­risiert werden. Wie sich die Kom­mis­sion zu­sam­men­setzt und auf welcher Basis die Emp­feh­lungen ent­wickelt werden, welche Schnitt­stellen und Limi­ta­tionen es gibt.
  11. Die Um­setzung der Emp­feh­lungen zur Basis­hygiene, ins­be­son­dere der Hände­hygiene, ist ein Grund­pfeiler für die Prä­ven­tion noso­ko­mialer In­fek­tionen.
  12. Hier sind ältere Empfeh­lungen der Kommission für Kranken­haus­hygiene zu finden. Bei der Um­setzung, Anwendung und fach­lichen Be­wertung der älteren Emp­feh­lungen sind die Adressaten der Richt­linie gehalten, den Abgleich mit dem aktuellen wissenschaft­lichen Kenntnis­stand selbst vorzunehmen.
  13. Die Empfehlungen der KRINKO werden regelmäßig überarbeitet und fortgeschrieben. Hier sind alle oben aufgeführten, derzeit gültigen Empfehlungen chronologisch aufgelistet.
  14. Inter­ventionen, bei den die Haut­barriere ver­letzt wird, z.B. Punk­tionen, Injek­tionen, Opera­tionen sowie das Anlegen von Kathetern, erhöhen das Risiko für noso­komiale Infek­tionen und erfor­dern des­halb beson­dere Maß­nahmen zur Infek­tions­prä­ven­tion.
  15. Empfehlungen zu Quali­fi­ka­tion, Auf­gaben und Personal­bedarf von Hygiene­fach­personal wie z.B. Kranken­haus­hygienikern, Hygiene­fach­kräften sowie hygiene­be­auf­tragten Ärzten und Hygiene­be­auf­tragten in der Pflege.
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